Nachhaltige Seelsorge

Ob in Bolivien, Brasilien, Ostafrika oder Vietnam: Die Projekte, die vom Franziskaner-Missions-Verein in Bayern und der Franziskaner Mission in Dortmund gefördert werden, haben alle ein Ziel: nachhaltig und ganzheitlich zur Verbesserung der Lebensbedingungen der Menschen vor Ort beizutragen.  

Nachhaltig bedeutet:  Es werden keine Strohfeuer unterstützt, die vielleicht kurz hell aufleuchten, deren Wirkung aber sofort wieder verlöscht, sondern es wird in Projekte investiert, die den Ärmsten der Armen langfristig helfen, bessere Perspektiven für ihre Zukunft zu entwickeln. Natürlich geht es dabei in erster Linie um die Menschen: Kinder erhalten eine gute Schulbildung – und manchmal dazu auch ein warmes Mittagessen, damit ihnen während des Unterrichts nicht vor Hunger der Magen knurrt. Arme und alleinstehende Mütter erhalten die Möglichkeit, sich weiterzubilden und durch eine menschenwürdige Arbeit für sich und ihre Kinder zu sorgen. Randgruppen der Gesellschaft wie Kinder, die auf der Straße leben sowie obdachlose oder drogenabhängige Menschen erhalten auf ihrem Weg (zurück) in die Gemeinschaft nicht nur materielle Unterstützung, sondern vor allem auch Respekt und Achtung.  

Bei allen Projekten der Franziskaner steht der Mensch im Mittelpunkt, und das ist gut so. Trotzdem ist der Mensch nicht allein auf der Welt. Das beste Projekt hilft daher wenig, wenn bei der Sorge um den Menschen die Umwelt vergessen wird, in der er lebt – und von der er lebt. Zu den Anliegen der Franziskaner weltweit gehört es daher nicht nur, sich für ein Leben der ihnen anvertrauten Menschen in Gerechtigkeit und Frieden einzusetzen. Sie haben gleichzeitig immer auch den Schutz und den Erhalt der Schöpfung, das heißt der Pflanzen und Tiere im Blick.  

Bitte helfen Sie mit, dass unsere Missionare weiter ganzheitliche Seelsorge in ihren Missionsgebieten leisten können: als Dienst an den Menschen - und an der ganzen Schöpfung Gottes.



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