9.03.17

Brief von unserem Bolivienmissionar Miguel Brems

Liebe Missionsfreunde,

ich bedanke mich sehr für Ihre Spenden vom Februar.

Mir geht es gut und in diesen Tagen kam der neue Provinzial Pater René Bustamante nach Cochabamba, um sich im Provinzialat umzusehen und einzugewöhnen.

Nach den nicht offiziellen Nachrichten soll sich hier am 15./16. März  das Definitorium treffen. Hernach wird der Provinzial in Cochabamba die Fraternitäten besuchen. Von da aus macht er dann die Runde durch die Provinz. Der Kapitelkongress, in dem dann Versetzungen gemacht werden, wird wohl erst im Mai stattfinden. Dazu kommt dann wieder der Generalvisitator aus Kolumbien. Warten wir also ab, wie sich alles so nach und nach entwickeln wird. Ich werde Sie auf dem Laufenden halten.

Wir haben hier noch den März als letzten Monat der Regenzeit. Bisher hat es nicht genügend geregnet und es ist bemerkenswert, dass es bei uns in der Stadt laufend geregnet hat und in den ausgetrockneten Gegenden, wie in Potosí auf dem Land, es weiterhin so geblieben ist. Noch ist Zeit und hoffentlich kommt das köstliche Nass auch zu diesen Gegenden.

Die Narreteien des Faschings sind vorbei und nun sind wir in der Fastenzeit mit Kreuzweg und sonstigen frommen Übungen in der Pfarrei. Es beginnen auch die Kurse für Erstkommunion und Firmung. D.h. es kommt wieder Leben in unsere Pfarrräume.

In der Kommunität sind wir sechs Mitbrüder. Tomás geht wieder fleißig an die Uni, Martín ist sehr aktiv in der Pfarrei mit dem neuen Diakon Leonidas. Carlos betreut die Kranken und dann ist noch der Theologiestudent Salomon, der seine Abschlussarbeit bastelt und auch in der Pfarrei mitarbeitet. Er ist ein guter Musiker aus Guarayos.

Ich habe immer noch Schonzeit, betreue die Ordensschwestern und arbeite im liturgischen Bereich mit. So hat jeder seine Beschäftigung.

In der Enfermeria, der Krankenstation, haben wir seit mehreren Wochen einen italienischen Mitbruder, der krank war und sich hier erholt. Er ist 88 Jahre alt und manchmal geistig verwirrt. Ein ausgedienter Missionar.

Cochabamba wächst und wächst, denn die Landflucht ist sehr groß. Alles will in die Stadt in der Hoffnung, dass es ihm dort besser gehen wird.

Dies ist also unser Panorama.

Zum Abschluss wünsche ich Ihnen allen Gottes Segen und danke herzlich für Ihre Unterstützung!

Ihr Pater Miguel Brems 



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