2.01.19

Jahresrückblick

Dank an die Missionsspender

Es bedeutet Glück, eine sinnstiftende Arbeit tun zu dürfen. Natürlich schreie ich nicht vor Glück, wenn mein Wecker morgens klingelt und ich mich aufmache zur Arbeit. Da möchte ich schon bei der Wahrheit bleiben. Aber ich gehe tatsächlich sehr gerne zur Arbeit ins Missionsbüro.

Zusammen mit Pater Cornelius Bohl und Pater Alfons Schumacher freue ich mich auch, Ihnen einen kurzen Überblick geben zu dürfen, wo Sie mit Ihren Spenden im vergangenen Jahr geholfen haben. Um alle Projekte aufzuführen reicht der Platz nicht. Die Bandbreite der geförderten Projekte reicht von Arbeitsmaterial für franziskanische Schulen bis zu Zuschüssen für Pfarreiarbeit. Es gibt erfreulich viele Taufen (auch Erwachsene), Erstkommunionkinder, Firmlinge, Hochzeiten. Auch die Arbeit in der Kranken- und Seniorenpastoral nimmt einen großen Platz ein.

Da Bolivien eines der ärmsten Länder Südamerikas ist, sind auch andere Bereiche wichtig. So unterstützen wir mit Ihrer Hilfe Suppenküchen sowohl solche für Kinder als auch für Senioren oder alleinerziehende Mütter mit ihren Familien. Es gibt Projekte für Straßenkinder und auch für behinderte Kinder. Daneben gibt es noch franziskanische Sozial- und Gesundheitszentren und sogar ein mobiles Hospital, das in entlegene Bergdörfer fährt.

Im Schulterschluss mit den Ärmsten der Armen wissen die Franziskaner in Bolivien sehr gut, was diese Menschen wirklich brauchen. Ich bin immer beeindruckt, mit welcher Bescheidenheit und mit wie viel persönlichem Einsatz, sie sich für die Menschen dort einsetzen. Das ist der eine Teil, warum mir meine Arbeit so viel Freude macht.

Der andere Teil sind die Spenderinnen und Spender, ohne sie wäre vieles von dem nicht möglich. Ich empfinde große Achtung vor jeder Spende. Es ist nicht selbstverständlich, zu geben, selbst wenn man viel besitzt.  Es rührt mich auch, wenn ich die kleinen Spenden sehe, drei Euro zum Beispiel, der Betrag mit Bedacht gewählt, weil einfach nicht mehr geht und man dennoch helfen will. Mittlerweile habe ich ja viele von Ihnen persönlich, per Telefon oder Brief kennenlernen dürfen und freue mich immer, von Ihnen zu hören. Es ist schön, mit Ihnen zusammen ein Teil dieser Gemeinschaft zu sein und zu sehen, dass man tatsächlich etwas bewirken kann.

Ich wünsche Ihnen ein gesegnetes neues Jahr!

Pia Wohlgemuth

Mitarbeiterin der Franziskaner Mission München


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